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Mdina (Malta): In der Zeit eingefrorene Festungsstadt

Wenn man mich fragt, was ich auf Malta am liebsten mag, sage ich Valletta und Mdina. Mdina ist einfach ein Traumort, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Es ist die Dubrovnik Version Maltas, der Ort, an dem man das Gefühl hat, in einem Film zu sein, nämlich Game of Thrones 😉

Teil 1: Reisebericht
Teil 2: Praktische Tipps

Teil 1: Reisebericht

Mdina hat nicht viele Hotels, also entscheiden wir uns für ein Hotel direkt daneben (Ir-Rabat), 5 Gehminuten entfernt. Das Auto ist hier nicht zu empfehlen, es gibt sehr wenige Parkplätze. Also kommen wir mit dem Uber hierher und erkunden die Gegend in den nächsten Tagen zu Fuß. Mdina kann an einem (langen) Tag besichtigt werden, aber ich liebe diese Festungsstadt so sehr, dass ich jede ihrer Straßen erkunden möchte. Deshalb bleiben wir 3 Nächte, in einem schönen Hotel namens The Heritage Boutique Accommodation (Booking-Link).

Es gibt ein Relais & Châteaux Hotel direkt in Mdina, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis schien uns nicht so gut, also gehen wir nur auf einen Drink dorthin.

Mdina ist sehr klein, nach 3 Tagen kenne ich die Stadt schon in- und auswendig.

Wir beginnen am Stadttor. Ich erkenne es nicht sofort, aber es erschien in Game of Thrones, als Eingang zum King’s Landing Gate in Folge 3 der ersten Staffel.

Zögert nicht, hinunterzugehen und die Gärten zu besichtigen, es ist auch sehr hübsch.

Nationalmuseum für Naturgeschichte von Malta

Gleich am Eingang seht ihr auf der rechten Seite das Nationalmuseum für Naturgeschichte von Malta. Das Gebäude ist sehr hübsch, aber ich habe das Innere nicht besucht (das laut Bewertungen enttäuschend sein soll).

Auf der Nordseite der Festung ist es steil und man hat eine sehr, sehr schöne Aussicht auf die Umgebung. Es gibt einige Restaurants und Bars, deren Äußeres nicht so beeindruckend ist, aber wenn man zur Terrasse gelangt, ist es atemberaubend.

Dieses Haus ist eine Airbnb-Unterkunft und zieht Fotografen und Instagrammer aus der ganzen Welt an. Ich gebe euch die Google-Maps-Koordinaten: https://maps.app.goo.gl/CgHov9d39awNSJoZ7

Kathedrale St. Peter und Paul von Mdina

Der Eintritt zur Kathedrale ist kostenpflichtig (10€/Person), aber das Ticket beinhaltet auch den Zugang zum Kathedralmuseum, das sich gegenüber befindet. Wie überall auf Malta sind die Kirchen innen überladen. Man weiß nicht, wohin man schauen soll, es gibt zu viele Dinge, zu viele Details.

Abgesehen von den Silbergegenständen war ich vom Kathedralmuseum nicht beeindruckt.

Kirche der Verkündigung Unserer Lieben Frau

Gleich daneben befindet sich diese kleine Kirche (deren Eintritt kostenlos ist), die alle ignorieren, aber ihre Decke ist sehr hübsch.

Palazzo Falson

Mir hat der Palazzo Falson sehr gut gefallen, auch wenn der Eintritt unverschämt teuer ist (12€/Person). Nur ein Teil des Palastes ist für Touristen zugänglich, aber man bekommt eine Vorstellung davon, wie die sehr reichen Malteser lebten.

Das i-Tüpfelchen: Auf der Terrasse gibt es ein kleines Café, man kann die Kathedrale sehen und hören. Das ist sehr nett!

Noch ein paar zusätzliche Fotos von Mdina:

Schließlich sind wir doch nicht ins Relais & Châteaux Hotel gegangen, weil wir festgestellt haben, dass ihre Bar doch nicht so hübsch war.

Rabat

Ir-Rabat, wo wir übernachten, ist auch sehr schön. Es gibt mehr Auswahl an günstigen Restaurants als in Mdina. Ich empfehle euch sehr, mindestens eine Nacht dort zu verbringen.

Direkt neben unserem Hotel befindet sich das Restaurant l’Enoteca. Ihre Wurst-/Käseplatte ist ausgezeichnet. Außerdem, wenn ihr trinkt, werden sie euch gut beraten können.

Es ist Zeit für uns, jetzt eine Woche in Valletta zu verbringen.

Teil 2: Praktische Tipps

  • Unterkunft: The Heritage Boutique Accommodation (Booking-Link), zwischen 90€ und 110€/Nacht, Doppelzimmer, Frühstück inklusive
  • Palazzo Falson: 12€/Person
  • Eintritt zur Kathedrale und ihrem Museum: 10€/Person
  • L’Enoteca: ca. zwanzig Euro für die Wurst-/Käseplatte
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