St Julian’s & Portomaso Marina (Malta)
Nach Frankreich fliegen wir weiter nach Malta. JB’s Großvater ist Malteser. Auch wenn er nie auf Malta gelebt hat, hatte er den britischen Pass und hat ihn auch an seine Kinder weitergegeben, daher hat auch JB’s Mutter einen britischen Pass. Somit ist JB zu 25% Malteser und laut seiner Großmutter soll er noch entfernte Cousins auf Gozo haben. JB war nur einmal dort. Für mich ist es das erste Mal.
Teil 1: Reisebericht
Teil 2: Praktische Tipps
Teil 1: Reisebericht
Paris – Malta
Unser Gepäck ist etwas zu schwer, aber Air Malta scheint das nicht zu kümmern. Unser Flugzeug kommt zu spät (nach Sonnenuntergang) an, um eine schöne Aussicht zu haben, aber wenn ihr tagsüber ankommt, wählt einen Platz am Fenster auf der linken Seite und genießt die Aussicht! Malta gehört zur Europäischen Union, daher gibt es keine Einwanderungskontrolle.
Am Flughafen nehmen wir ein Taxi, das wir direkt am Flughafen vorab bezahlt haben (20€ bis St Julian’s) zu unserem Hotel, aber wir hätten auch einen Bus (Linie 200) nehmen und die Tickets direkt beim Fahrer kaufen können (2€/Person).
Unser Hotel gehört zur Accor-Gruppe: Mercure St Julian’s (63€/Nacht, Booking-Link) und da JB die Gold-Karte hat, werden wir um mehrere Kategorien aufgewertet und haben einen kleinen Balkon. Es gibt einen Pool auf dem Dach, ein Fitnessstudio und Tische zum Arbeiten in der Lobby, das ist super! Wir haben uns entschieden, in St Julian’s statt in Valletta zu übernachten, um weniger zu bezahlen, und Valletta ist nur 20 Minuten mit dem Bus entfernt. Hinweis: Man wird später sehen, dass St Julian’s ruhiger ist und für diejenigen, die unhöfliche Menschenmengen hassen, ist St Julian’s besser als Valletta.
Das erste Essen bei Crust Bistro & Bar ist gut, auch wenn die Preise auf dem Niveau eines Pariser Restaurants liegen. Wir sind begeistert, mit einer leichten Jacke zu laufen und die 21 Grad zu genießen, während wir gestern bei 4 Grad in Paris gelitten haben. Das Leben wird plötzlich schöner! Die Atmosphäre ist außergewöhnlich, es ist entspannt. Wir müssen uns nur daran gewöhnen, nach rechts zu schauen, bevor wir die Straße überqueren, denn hier fahren alle links. Die Fahrer sind respektvoll und halten konsequent an Fußgängerüberwegen. Die Straßen sind nicht so breit, aber ich finde den Verkehr einigermaßen erträglich.
Dann gehen wir entlang der Spinola Bay. Es gibt schöne Restaurants rundherum, Stühle am Wasser. JB hat mich vorgewarnt, dass Malta hauptsächlich aus Beton besteht, aber aus der Ferne haben die Gebäude doch einen gewissen Charme. Es wird anderswo ältere und schönere Gebäude geben (Mdina & Valletta).
Wir sind sehr überrascht zu sehen, dass das Wasser so hoch, aber auch so sauber ist. Wir können ab und zu kleine Fische sehen, und es gibt sehr wenige oder fast keine Wellen.




Eine lange, aber unauffällige Treppe führt uns zur Portomaso Marina und ich bin überrascht, so viele Yachten und schöne Boote hier zu sehen.


JB erklärt mir, dass Malta als Steueroase bekannt ist, viele lassen ihre Boote hier registrieren. Die luxuriöse Atmosphäre dieses Ortes erinnert mich an die künstlichen Inseln in Dubai und Doha.

Ich habe ein Foto gefunden, das von einer Drohne im Internet aufgenommen wurde, das ist beeindruckend!

Aber in Wirklichkeit, wenn man keine Drohne hat, ist es nur eine Aneinanderreihung von seelenlosen Gebäuden, die überteuerte Boote umgeben. Wir gehen bis zur Spitze und dort nimmt sich die Natur ihr Recht zurück, mit echten Wellen, einem kleinen Algengeruch… Das gefällt mir sehr.


Wir hätten weitergehen können, aber es ist Zeit für die Weltmeisterschaft. Wir haben kaum Zeit, das italienische Eis bei Riva Reno Gelatozu testen und zu genehmigen, das unserem Lieblings-Gelateria in Romwürdig ist, man muss es unbedingt testen, denn es ist das beste Eis auf Malta!

Ich buche eine Thai-Massage bei Bangkok Thai Wellness, die ich gut und erschwinglich finde (70€ für 1,5 Stunden).
Die asiatische Gemeinschaft scheint in St Julian’s zu florieren, denn es gibt einen asiatischen Supermarkt direkt daneben und viele japanische und sogar koreanische Restaurants. Besonders gut hat uns das japanische Restaurant Sapporo Ramen EZO gefallen, das nur Ramen verkauft, aber echte Ramen wie in Japan. Ich kann es euch wärmstens empfehlen!
Teil 2: Praktische Tipps
Budget (Dezember 2022)
- Flugticket: 92€ (inkl. 25 kg Gepäck), 2 Std. 35 Min. Flug Paris – Malta
- Unterkunft: Mercure St Julian’s (63€/Nacht, Link Booking)
- Essen: rechnen Sie mit 16–17€/Person plus 4€ für eine große Flasche Wasser (das Wasser aus dem Hahn ist trinkbar, wird aber durch Entsalzung gewonnen; bevorzugen Sie Wasser in Flaschen)
- Massage: Bangkok Thai Wellness, 70€ für 1,5 Std.
- Eis: 3–4€
- Malta ist ein Land, in dem die Bankkarte überall akzeptiert wird, aber planen Sie trotzdem kleine Scheine und Münzen für Trinkgelder und/oder Fährfahrten ein
- Vorab bezahltes Taxi Flughafen – St. Julian’s: 20€ oder 2€ mit dem Bus. Detaillierte Preise für das vorab bezahlte Taxi finden Sie unten:
